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Auswahl und richtige Benutzung von Trekkingstöcken zum Wandern

In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Bergsteiger und Wanderer , die Stöcke in den Bergen verwenden, deutlich erhöht. Dies ist hauptsächlich auf die Verbesserung des Designs und der Materialien zurückzuführen, was sie zu einem sehr leichten und faltbaren Utensil gemacht haben.

In den 70er Jahren erfand die Marke Leki den ersten leichten und faltbaren Bergstock, mit dem Modell Makalu war der Erfolg nicht aufzuhalten. Jahre später, 1978, benutzte Reinhold Messner sie bei der ersten Everest-Besteigung ohne künstlichen Sauerstoff mit großem Erfolg.

Die bis dahin auf die Welt des Skisports beschränkten Stöcke traten voll in die Welt des Bergsteigens ein.

Welche Größe soll ich wählen, wenn ich neue Trekkingstöcke kaufe?

Als Referenzgrössen gelten als Faustregel:
• Kleiner als 155 cm Körpergröße: 100 cm Länge der Stöcke
• Zwischen 155 cm und 172 cm: 110 cm
• Zwischen 173 cm und 182 cm: 120 cm
• Über 182 cm: 130 cm

Die richtige Höhe für die Verwendung der Stöcke bestimmt man im Stehen, im Stillstand, bei Halten der Stöcke senkrecht zum dem Boden während der Ellbogen in einem Winkel von 90 ° gehalten wird und der Unterarm parallel zum Boden. Ideal ist es, sie beim Aufstieg um 5-10 cm zu verkürzen und beim Abstieg um 5-10 cm zu verlängern.

VORTEILE DER VERWENDUNG VON STÖCKEN

Die Verwendung von Stöcken verteilt die Last auf Ober-und Unterkörper des menschlichen Körpers. Studien zeigen, dass etwa 20% der Anstrengung der Beine verringert wird, Ermüdung und Verletzungsrisiko reduziert werden. Darüberhinaus werden die Gelenken geschont, vor allem die Knien beim Abstieg. Zudem gewinnt man an Sicherheit durch die höhere Anzahl an Stützpunkten. Verwendet man die Stöcke allerdings im Dauereinsatz zur Unterstützung, kann es zu Störungen des Gleichgewichtssinnes kommen.

WELCHE SOLLTE ICH KAUFEN?

Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten von Stöcken liegen in der Faltung, Leichtigkeit, Widerstandsfähigkeit, Griffart, Teller, Schlaufe, usw. Wenn wir als Bergsteiger nur einen Stock als Allzweckstock auswählen könnten, würde ich empfehlen, faltbare Aluminium- oder Carbonstöcke vorzuziehen, da hier die Widerstandsfähigkeit überwiegt. Der Hauptvorteil neben dem Gewicht liegt darin, dass diese Art von Stöcken deutlich kleiner zusammengefaltet werden können als die Teleskopstangen und nur etwa 40 Zentimeter Platz einnehmen. Ein Griff aus Kork oder Schaumstoff zum Absorbieren des Schweißes und eine Wolframspitze geben die nötige Sicherheit am Haftpunkt, der Stelle, an der die Abnutzung am grössten ist.